Vor kurzem hat Outsmart in Großbritannien eine interessante Studie veröffentlicht, die eine oft übersehene Seite der Außenwerbung beleuchtet: den Beitrag, den OOH-Werbung für Städte, öffentliche Infrastruktur und das gesellschaftliche Leben leisten kann.
Die von Lexington durchgeführte, repräsentative Umfrage unter mehr als 2.000 Erwachsenen in Großbritannien ergab, dass 67 % der Befragten nicht wussten, dass Einnahmen aus Außenwerbung zur Finanzierung von Angeboten wie Bushaltestellen, öffentlichem WLAN und öffentlichen Defibrillatoren beitragen können. Nachdem dieser Zusammenhang erklärt wurde, bewerteten 64 % der Befragten Außenwerbung positiver.
Auch wenn sich die Untersuchung auf Großbritannien bezieht, wollten wir diese Erkenntnisse mit dem deutschsprachigen Raum teilen, weil sie eine interessante Frage für die gesamte OOH-Branche aufwerfen: Wie viel vom tatsächlichen Mehrwert von Außenwerbung bleibt für die Öffentlichkeit unsichtbar?
Mehr als die Werbebotschaft
Wenn Menschen eine Werbefläche im öffentlichen Raum sehen, denken sie meist zuerst an die Marke oder Botschaft, die darauf zu sehen ist. Weniger sichtbar ist, was hinter dieser Werbefläche passiert und welchen Beitrag Außenwerbung für die Orte leisten kann, an denen sie eingesetzt wird.
OOH ist ein fester Bestandteil des öffentlichen Raums. Von klassischen Plakatflächen und City-Light-Postern bis hin zu digitalen Werbeträgern erreicht Außenwerbung Menschen auf ihren täglichen Wegen und kann dabei weit mehr leisten als reine Markenkommunikation.
In Deutschland werden OOH-Medien neben kommerziellen Kampagnen auch für kulturelle, soziale und gesellschaftlich relevante Kommunikation eingesetzt. Damit entsteht eine Verbindung zwischen Werbung, Stadtbild und öffentlichem Leben.
Ein Beitrag, der nicht immer sichtbar ist
Die Outsmart-Forschung zeigt, dass selbst dort, wo Außenwerbung einen konkreten Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Angebote leistet, dieser Zusammenhang für viele Menschen nicht unmittelbar erkennbar ist.
Das ist ein interessanter Impuls für die gesamte Branche.
Denn Außenwerbung wird in erster Linie über ihre Sichtbarkeit wahrgenommen. Ihr wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Mehrwert findet jedoch häufig im Hintergrund statt.
Was das für Bay Media bedeutet
Bei Bay Media sehen wir Außenwerbung nicht nur als aufmerksamkeitsstarkes Medium für Marken. Unsere Arbeit basiert auf der Zusammenarbeit mit Städten, Kommunen und lokalen Partnern, um Werbeflächen sinnvoll in den öffentlichen Raum zu integrieren.
In Großbritannien arbeiten wir eng mit Kommunen zusammen, wobei Einnahmen aus kommerziellen Street-Banner-Kampagnen mit unseren kommunalen Partnern geteilt werden und so Geld in die Gemeinden zurückfließen kann.
Die Outsmart-Forschung war für uns deshalb ein guter Anlass, diesen Aspekt unserer Branche stärker in den Mittelpunkt zu rücken und auch mit unserem deutschen Publikum zu teilen.
Denn die Kampagne ist das, was man sieht. Der Mehrwert für den Ort, an dem sie stattfindet, kann weit darüber hinausgehen.